Styling the Future since 1982

FOLIATEC.com fühlt der Tuning-Szene seit 35 Jahren den Puls

Im Jahr 1982 wird Zukunft gemacht: Der legendäre C64 kommt auf den Markt und wirkt wie ein Turbolader für den Heimcomputermarkt – zudem wird erstmals in einer E-Mail das legendäre Smiley-Emoticon verwendet. Ein Grinsen zaubert den Menschen damals auch Michael Böhm mit der Gründung der Firma FOLIATEC.com ins Gesicht – zumindest solchen, die sich ein Stück weit von der gewaltigen Tuningwelle tragen lassen. Von einem Amerika-Urlaub hatte der Trendsetter nämlich erstmals die dort allgegenwärtige Scheibentönung als praktische Folienlösung zum Nachrüsten mitgebracht. Jenseits des Großen Teiches gab es das zwar schon seit 1966, in weiten Teilen Europas war ein solches Produkt aber noch gänzlich unbekannt. Die erste kleine Charge aus dem Reisegepäck wurde Böhm förmlich aus den Händen gerissen, die Unternehmensgründung folgt auf dem Fuße.

FOLIA TEC wie die Schreibweise im Offline-Zeitalter zunächst lauten sollte, wird ein Riesenerfolg. Da 24h-Online-Shops noch nicht erfunden sind und selbst BTX gerade erst auf der „Bildschirmfläche“ erscheint, kümmert sich eine Tag-und-Nacht-Telefonhotline um die Bestellwütigen. Von nun an mutierte der Sitz des Unternehmens, das damals noch im verschlafenen Burgfarnbach liegt, zur Trendfabrik – und die Tuningszene ist jedes Mal hellwach, wenn wieder ein neuer Katalog herauskommt.

Mitte der 80er sind rote Heckleuchten und Chromstreifen auf dem Parkplatz vor der Disco plötzlich total out: Black kommt nicht nur aus den Boxen, sondern ist auch ein neues Styling-Credo im Tuningbereich. Deshalb bringt FOLIA TEC im Jahr 1985 das StopLight Styling Spray auf den Markt, das ein einfaches Abtönen der Heckleuchten ermöglicht. 1987 wird die StripeLine nachgelegt, die mattschwarze Tönung für alle Chromzierleisten. Wie angesagt der dunkle Look damals war, zeigt sich daran, dass selbst Autohersteller BMW mit der Shadowline etwas Ähnliches ab Werk anbot.

In den 90ern wurde die Welt wieder bunt, doch innen blieben die meisten Fahrzeuge weiterhin schwarz und grau. 1992 sorgte FOLIA TEC in vielen Fällen für Abhilfe und verkaufte erstmals das Interior-Styling-Spray, das für alle kunstledernen Teile geeignet war: etwa Türtafeln, Schaltknauf oder Sitze. Leichtmetallräder gehörten bei sportlichen Autos mittlerweile zum Pflichtprogramm, doch dahinter herrschte weiterhin funktionale Tristesse. Vor genau 20 Jahren kam FOLIA TEC deshalb die Idee zu einem von jedermann anzuwendenden Styling-Klassiker, der sich mit immer neuen Farben und Variationen bis heute permanent neu erfindet: der aktuell in 25 verschiedenen Tönen erhältliche Bremssattel Lack. Voll aufs Gas tritt das Unternehmen wieder im Jahr 2000, als die neue Firmenzentrale im mondäneren Nürnberg bezogen wird. Von dort aus werden die eigenen Produkte in rund 50 Länder rund um den Globus verkauft. Das neue Hauptquartier kommt gerade richtig, denn am Horizont zeichnet sich ein neuer Tuning-Boom ab.

2001 kam der für die Szene epochale Hollywood-Blockbuster „The Fast and the Furious“ in die Kinos und erwies sich schnell als stilbildendes Werk. Während Lachgaseinspritzung und Co. mangels TÜV-Freigaben in den USA blieben, holte FOLIA TEC im Jahr 2003 mit dem Fun & Light Programm coole LED-Effekte an und ins Auto – und war seiner Zeit wieder einmal voraus.

Genau vor einem Jahrzehnt erfolgte schließlich die Umbenennung in FOLIATEC.com, um die schon damals starke Online-Orientierung des Unternehmens widerzuspiegeln: Auch innerhalb der Tuningszene ging ohne Internet fast gar nichts mehr – wer nicht im Web war, war out. Soziale Medien und Videoplattformen wie Facebook, YouTube und Twitter zeigten zu diesem Zeitpunkt schon erste Wirkung, so dass sich manch neuer Trend wie ein Lauffeuer ausbreitete: Tuning wurde viral. Auch in den Cockpits hielten schon länger Multimedia-Geräte Einzug, iPod- und Smartphone-Anbindung wurden langsam ein Thema. Bei Anbauteilen und Innenraumdekoration wurde Carbon, das sündhaft teure Material aus dem Rennsport, das neue Schwarz. Immerhin bot dieser Look nicht nur jede Menge Prestige, sondern auch mehr Farbvarianz und eine interessante Oberflächenstruktur, die man sogar mit den Fingern ertasten konnte. Wie man all dies günstiger und auch einfach erreichen konnte, demonstrierte ab 2009 die ULTRA CARBON Folie, die mit ihrem täuschend echten Look & Feel noch heute zu den Stars im Programm zählt.

2012 herrschte in den Medien und im Kino wieder einmal Weltuntergangsstimmung, doch FOLIATEC.com investierte weiter optimistisch in die Zukunft des Car-Stylings. Während sich die alten Mayas mit ihren Prognosen zum Glück irrten und Hollywood tüchtig Geld in die Kassen spülten, traf die FOLIATEC.com Sprüh Folie voll ins Schwarze. Die cleveren Dosen ermöglichten es erstmals, ohne klassische Lackier- oder Folierungsarbeiten Oberflächen am Auto farblich zu verändern. Dies war preiswerter, zudem kann die aufgetragene Schicht jederzeit einfach wieder abgezogen werden und macht Platz für einen neuen Look. Das innovative Verfahren bewährte sich vor allem für die Anwendung auf Felgen, doch waren der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

Drei Jahre später wurde das Angebot von FOLIATEC.com um die innovative Karosserie Sprüh Folie samt professionellem Sprühgerät erweitert. Dieses wurde in Zusammenarbeit mit WAGNER, dem weltweit führenden Hersteller von Geräten zur Oberflächenbeschichtung entwickelt, und erlaubt das einfache Umstylen kompletter Autos. Gerade die vielfältigen Matt-, Effekt- und Metallic-Töne trafen sofort den Nerv der Zeit – das Angebot wird zudem regelmäßig um neue Farben ergänzt. Oft sind es aber auch die ganz kleinen Dinge, die ein Auto zu etwas Besonderem machen: FOLIATEC.com bewies bei coolen Accessoires in den vergangenen 35 Jahren regelmäßig ein glückliches Händchen. Mit den anklickbaren LugNuzzCover greifen die Trendsetter nun den Megatrend der Stehbolzen auf, der aus der Drift- und Racing-Szene kommt.