Autoglas-Tönungsfolien
Allgemeine Hinweise für Länder innerhalb der Europ. Gemeinschaft (EU): FOLIATEC® AutoglasFolien sind nach der ECE Regelung R 43 geprüft und damit in Mitgliedstaaten der EU zulässig. Für die BRD (Bereich der StVZO) gilt als rechtliche Grundlage die ECE-Regelung 43 (ECE Anhang 3 Punkt 9.1.4.1). Ausnahme derzeit: Portugal (Stand 09/2006).
(1) Verwendung an Heck-und hinteren Seitenscheiben
FOLIATEC® AutoglasFolie ist an hinteren Seitenscheiben und an der Heckscheibe in Verbindung mit einem 2. Außenspiegel zulässig. Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Mindestlichtdurchlässigkeit. Ein Verklemmen der Folie mit der Gummidichtung des Scheibenrahmens darf nicht erfolgen. Die auf der Folie aufgebrachte ABG-Zulassungsnummer (ABG: Allgemeine Bauartgenehmigung) muß nach der Montage an jedem folienbeschichteten Fenster mindestens einmal lesbar sein.
Jeder FOLIATEC® Folien-Packung liegen Montagehilfsmittel und eine ABG-Zulassungsbescheinigung bei. Diese ist als Nachweis im Fahrzeug mitzuführen. Eine
nachträgliche Eintragung in die Fahrzeugpapiere ist nicht erforderlich.
Für Bereiche ausserhalb der Bundesrepublik Deutschland:
Beachten Sie bitte die landesspezifischen Zulassungsbedingungen.
KEIN EINTRAG in die Zulassungspapiere ERFORDERLICH!
(2) Verwendung an vorderen Seitenscheiben
Zulässig, wenn eine Überprüfung ergibt, dass eine Lichtdurchlässigkeit von mind. 70% (Fahrzeugscheibe incl. AutoglasFolie) nicht unterschritten wird. Eine Einzelüberprüfung für jedes Fahrzeug ist erforderlich (techn. Abnahme nach §21 STVZO) -vorausgesetzt, dass die techn. anerkannte Prüfstelle, zertifizierte Lichttransmissionsmessgeräte hat.
Zur Information: KFZ-serienmäßige Wärmeschutz-(Grün) verglasungen weisen bereits eine Lichtdurchlässigkeit (ohne AutoglasFolie) von 72-78% auf. D.h. eine Verwendung von getönte Folien ist dann generell auszuschliessen. Es sind ausschliesslich klare, farblose Folien (z.B. FOLIATEC® SECURLUX® SicherheitsFolien >> Info hier) in Verbindung mit Klarglas (ungetöntes, farbloses Glas) anwendbar.
Verwendung an Scheiben, die für die Durchsicht des Fahrers von Bedeutung sind:
Zulässig, wenn eine Überprüfung ergibt, dass eine Lichtdurchlässigkeit von mind. 70% (Fahrzeugscheibe incl. AutoglasFolie) nicht unterschritten wird. Eine Einzelüberprüfung für jedes Fahrzeug ist erforderlich -vorausgesetzt, dass die techn. anerkannte Prüfstelle eine ECE-konforme Messung vornehmen kann.
Mit dem „FOLIATEC® TLG 43A“ Messgerät ist es möglich, KFZ-Glasscheiben in „Einbaulage“ gemäß ECE R43 am Fahrzeug zu
messen.
Lichtransmissionsmessung
Das FOLIATEC®TLG 43A ist das erste vom Materialprüfungsamt geprüfte und vom Kraftfahrtbundesamt zugelassene, mobile Lichttransmissionsmessgerät.
Alle bisherigen Entwicklungsversuche mobiler Lichttransmissionsmessgeräte schlugen fehl, da diese Geräte in Messvergleichen die gesetzlich geregelten Messtoleranzbereiche nicht einhalten konnten. Das Material- prüfungsamt bestätigt nun erstmals dem FOLIATEC®TLG 43A die Einhaltung der vorgeschriebenen Messtoleranzen im Prüfungsversuch.
Mit diesem Prüfungsergebnis wurde das Gerät vom KBA zur Lichtransmissionsmessung im Rahmen der Zulassung von AutoglasFolienim Bereich der vorderen Seitenscheiben offiziell anerkannt und bildet die Grundlage für das SECURLUX®SYSTEM.
SECURLUX PASSENGER PROTECTION SYSTEM
AUSGANGSPROBLEM Durch ungeschützte vordere Seitenscheiben sind Sie als Insasse eines PKWs einer Reihe von Risiken ausgesetzt:
Das Anbringen von AutoglasFolien an den vorderen Seitenscheiben unterliegt allerdings einer strengen gesetzlichen Reglementierung. FOLIATEC® hat die Lösung für die Absicherung der vorderen Seitenscheiben entwickelt - SECURLUX® PASSENGER PROTECTION SYSTEM
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PRAKTISCHE ANWENDUNG
1. Messung
Die meisten Seitenscheiben sind bereits vom Hersteller mit einer Tönung versehen. Um eine Unterschreitung der gesetzlich gestatteten Lichttransmission von 70% im Bereich der vorderen Seitenscheiben zu vermeiden, wird vor der Montage einer SECURLUX® SicherheitsFolie die Lichtdurchlässigkeit der vorderen Seitenscheiben mit Hilfe des FOLIATEC® TLG 43A überprüft.
2. Montage
Ergibt die durchgeführte Messung die Eignung Ihrer vorderen Seitenscheiben für das Aufbringen einer SicherheitsFolie, erfolgt entweder die professionelle Montage durch einen autorisierten FOLIATEC® STYLINGTEAM Montagepartner oder die Eigenmontage mit einem Do-It-Yourself Produkt aus unserem SECURLUX® Programm.
3. Prüfung
Anschließend überprüft ein amtlich anerkannter Sachverständiger mit Hilfe des FOLIATEC® TLG 43A die Lichttransmission der vorderen Seitenscheiben einschließlich der SECURLUX® SicherheitsFolie.
4. Eintrag
Die Eintragung in die Fahrzeugpapiere und damit die Genehmigung erfolgt nach Kontrolle des Messprotokolls des TLG 43A durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen (DEKRA, TÜV, etc.) in Übereinstimmung mit der ABG der SECURLUX® SicherheitsFolie.
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