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„Brückenwerfer“ – die tödliche Gefahr auf der Autobahn
Scheibenfolie könnte Leben retten, wird jedoch von der EU verboten
Die Gefahr kam buchstäblich aus heiterem Himmel: Am Ostersonntag tötete ein von einer Autobahnbrücke geschleuderter Holzklotz eine zweifache Mutter in einem BMW. Würde unter Umständen eine preiswerte Scheibenfolie die Insassen vor solchen Bedrohungen schützen, fragt AUTO BILD im aktuellen Heft 14.
Fakt ist, die Bedrohung ist kein Einzelfall: Jedes Jahr werden mehrere hundert ähnlicher Vorfälle von der Polizei registriert, bei denen gefährliche Gegenstände, meistens Steine, von Brücken auf vorbeifahrende Autos geworfen werden. Der schlimmste dieser Art geschah im Februar 2000, als Jugendliche mit Steinwürfen auf PKWs zwei Frauen töteten und fünf Personen verletzten. Die diskutierten Gegenmaßnahmen reichen von Kameraüberwachung bis hin zu Fangnetzen. Bei rund 37.000 Straßenbrücken in Deutschland sind diese Methoden jedoch kaum praktikabel, von der umstrittenen Wirksamkeit ganz zu schweigen.
Sicherheitsfolien wie SECURLUX, die AUTO BILD in Ihrem Artikel beschreibt, würden jeden Autofahrer ganz individuell schützen und mit Einbau nur rund 150 Euro kosten. Warum der Gesetzgeber eine Zulassung für die Frontscheibe blockiert, ist für die Redaktion ein absolutes Rätsel: „Diese Folie kann Leben retten, aber die EU verbietet sie“ , titelt Europas größte Autozeitschrift. Bei dem Produkt des Nürnberger Unternehmens FOLIATEC®.com, das über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Autoglasfolien hat, handelt es sich um eine bis zu 3-lagige, hochstrapazierfähige Polyesterfolie, die von innen auf die Scheibe geklebt wird. Sie bietet je nach Version Schutz bis zur Norm „Durchwurfhemmung P3A“ . Dabei muss sie dem dreimaligen Aufprall einer Stahlkugel von 4,1 Kilo Gewicht aus 6 Metern Höhe aushalten. Also so ziemlich das gleiche Szenario, das auch bei einem Brückenattentat zu erwarten wäre.
Die Polizei hat dieses Potenzial schon länger erkannt und schützt bei einigen Einheiten Streifenwagen mit SECURLUX gegen Wurfgeschosse von Demonstranten und Kriminellen. Doch an Privatfahrzeugen verbietet die EU-Richtlinie ECE/43 faktisch den Einsatz von zusätzlichen klaren Folien an der Frontscheibe. Denn dort sind 70 bzw. 75 Prozent Mindestlichtdurchlässigkeit und eine besondere Kratzfestigkeit vorgeschrieben. Ein Limit, das die meisten Serienhersteller mit ihren starken Tönungen bereits ab Werk voll ausschöpfen. Obwohl SECURLUX völlig klar ist und eine Transparenz von 85 Prozent besitzt, ist eine legale Montage somit nahezu unmöglich. „Es ist absolut unverständlich, dass ich mit einer stark getönten Sonnenbrille Autofahren darf, aber keine klare Folie auf der Frontscheibe anbringen darf“ , so Michael Böhm, Geschäftsführer von FOLIATEC®.com. „Auch das Argument des Gesetzgebers, dass Kratzer auf der Folie, nachts zur Blendung durch entgegenkommende Autos führen könnten, ist nicht stichhaltig“ , so Böhm weiter. „Unser Produkt besitzt eine hoch wirksame Beschichtung, die sich auch im Polizeieinsatz schon bewährt hat.“ Einen ersten Etappensieg hat FOLIATEC®.com bereits erreicht. Seit kurzem darf SECURLUX bei vielen Fahrzeugen nicht mehr nur an den hinteren, sondern auch den vorderen Seitenscheiben angebracht werden. Hierfür hat FOLIATEC®.com ein spezielles Lichtmessgerät entwickelt, das offiziell nach der ECE-Richtlinie 43 misst und vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) für die Messung empfohlen wurde. So schützt sie effektiv vor Einbrüchen durch eingeschlagene Fenster und hält bei einem Unfall gefährliche Glassplitter von den Insassen fern.
Aktuelle Berichte in der Presse über die FOLIATEC®.com SECURLUX -Sicherheitsfolie:
- AUTO BILD Heft 14: Diese Folie kann Leben retten
- www.welt.de April 2008: Eine Folie schützt vor Brückenattentaten
- VOX Auto Mobil Magazin 13.04.2008: Fernseh-Bericht
- BILD Ausgabe 27.05.2008: Die Folie, die uns schützen könnte
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